Muzikopatogénnosť – škodlivé účinky hudby
Music ecology is a current discussion topic as regards the negative effects of music. We perceive the effects of music as something positive because we talk about it as an aesthetic product, but there is an increasing need to be aware of its health and social risks. Music is becoming more accessible and is spreading gradually to other areas of life, including the environment. Music can have physical but also psychological effects on human beings, the subject of the research presented in this study. The author used a questionnaire method (433 respondents) and experiments (26). She found that negative music, which is loud and disturbing, influences the listener, but the listener can also be bothered by music which he or she likes but is not well interpreted. In many situations people complain about music as a stress factor owing to its loudness and negative influence on human psychology. Most respondents attributed unsuitable style (73%), loudness (50%), wrong interpretation (44%) and inadequate using of music to the actual environment (35%). A change of physical condition was felt by 45% of respondents with music education and 36% of respondents with non-music education. The author asked participants to increase their listening to music while studying, reading and falling asleep. The questionnaire collected changes in respondents‘ physical condition which were confirmed in the experiment (46%) or even increased by 10 to 12%.
Sociological research on this issue is now translating into music psychology and music theory. The questions are these. What kind of psychological processes cause music to have negative effects? Which music structures (rhythm, dissonant melody) initiate negative feelings in the listener’s receptors?
Die Ökologie in der Musik im Zusammenhang mit den negativen Auswirkungen der Musik ist augenblicklich ein aktuelles Thema. Obwohl die Auswirkungen der Musik als etwas Positives wahrgenommen werden, da man von der Musik wie von einem ästhetischen Produkt spricht, kam in den letzten Jahrzehnten auch die Notwendigkeit auf sich mit den gesundheitlichen und gesellschaftlichen Risiken der Musik zu befassen. Die Musik wird immer leichter zugänglich und schrittweise verbreitet sie sich in weitere Bereiche des musikalischen Lebens und so auch ins alltägliche Leben. Die Musik kann auf den physischen wie auch auf psychischen Zustand des Menschen einwirken, was das Thema der Forschung dieser Studie ist. Die Autorin benutzte die Methode des Fragebogens (433 Respondenten) und Experiments (26). Sie konnte feststellen, dass sich laute und störende Musik auf den Zuhörer negativ auswirkt, aber auch schlecht interpretierte beliebte Musik kann belästigen. Ein wesentlicher Grund für die Tatsache, dass Menschen sich über Musik als Stressfaktor beschweren, ist nicht nur durch die Lautstärke bedingt, sondern auch durch die negative Auswirkung auf die psychischen Aspekte des Menschen. Der größte Menge der Respondenten fühlte sich belästigt durch unpassenden Stil (73%), Lärm (50%), schlechte Interpretation (44%) und Unstimmigkeit der Musik zur Umgebung in der diese gehört wurde. Änderungen der physischen Kondition konnten 45% der musikalisch ausgebildeten Respondenten zustimmen, bei den musikalisch nicht ausgebildeten Respondenten waren es 36%. Die Autorin belastete die Personen im Experiment mit einem erhöhten Anteil des Musikhörens beim Lernen, Lesen und Einschlafen. Die Werte der Änderungen des physikalischen Zustands aus dem Fragebogen haben sich im Experiment entweder bestätigt (46%) oder sogar einen Anstieg von 10-12% ergeben. Mit diesen Ergebnissen verschiebt sich die soziologische Forschung zu dieser Problematik ins Gebiet der musikalischen Psychologie und musikalischen Theorie, wo sich die folgenden Fragen stellen: Welchen psychischen Prozess löst die Musik mit den negativen Auswirkungen aus? Welche Musikstrukturen (Rhythmus, dissonante Melodie) lösen negative Gefühle in den Rezeptoren des Zuhörers aus?
