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Vokál v rockovej hudbe

The author analyses the physiological processes of male rock singers through observation of videos (inhalation, diaphragm movement, tight or relaxed muscles, mimics, work with resonated cavity and gentle movement seen on face…). He contrasts the obtained data with existing vocal schools and attempts to document the development of rock music from the 1980s until today for singers such as Freddie Mercury, Sting, Michael Jackson, Prince, Bono Vox, James Hetfield and Chris Cornell. Initially, rock music singers used a natural way of singing without being familiar with any vocal technique. Singers ignored technical improvement in singing because of the programmed rock revolt, but also because of the absence of vocal pedagogues specializing in rock. The increased popularity of rock music also brought increased intensity of performance on a worldwide scale, which resulted in high expectations of rock singers. That produced their need for professionalism and the development of techniques such as belting, speech level singing, screaming, growling and shouting. The author comes to the conclusion that the classical technique of bel canto is the basis of the US school of belting and speech level singing and their different modifications. His hypothesis confirms that the development of a new style in rock caused the need to discover new vocal techniques connected with the new aesthetic formation of vocals.
Der Autor analysiert physiologische Prozesse männlicher Rocksänger anhand der Beobachtung der Videoaufnahme (Einatmen, Zwerchfellbewegung, angespannte oder entspannte Muskeln, Mimik, Arbeit mit dem Resonanzkörper und sanfte Bewegungen, wie  die etwa auf dem Gesicht sichtbar werden). Er konfrontiert die erworbenen Daten mit den existierenden Vokalschulen. So versucht er die Entwicklung in der Rockmusik ab den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart zu dokumentieren. Er nutzt dazu Beispiele der Sänger wie Freddie Mercury, Sting, Michael Jackson, Prince, Bono Vox, James Hetfield, Chris Cornell. In den Anfängen der Rockmusik benutzten die Sänger nur das natürliche Singen, ohne sich näher mit irgendwelchen Singtechniken bekannt zu machen. Die Sänger haben die Notwendigkeit, sich im Singen zu verbessern, wegen der Programmrevolte des Rocks ignoriert. Dieser Zustand wurde aber auch durch das Fehlen von auf Rock spezialisierten Vokalpädagogen verursacht. Einen großen Anstieg der Popularität der Rockmusik brachte der  globale Anstieg der Konzertintensität mit  sich, was auch hohe Ansprüche an die Sänger nach sich zog. Das hat die Notwendigkeit von Vokaltechniken wie zum Beispiel belting, speechlevelsinging, screaming, growling oder shouting hervorgebracht. Der Autor kommt zur Schlussfolgerung, dass die klassische Technik des belcanto die Grundlage für die gesamte amerikanische Schule des belting, speechlevelsinging und deren verschiedenen Modifikationen ist. Seine Hypothese, dass die Geburt des neuen Rockstils gleichzeitig auch die Notwendigkeit der Erfindung einer neuen Vokaltechnik ausgelöst hatte, wurde bestätigt. Die neue Vokaltechnik wurde mit der Ästhetik der Vokalstimmbildung verbunden.

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Muzikopatogénnosť – škodlivé účinky hudby

Music ecology is a current discussion topic as regards the negative effects of music. We perceive the effects of music as something positive because we talk about it as an aesthetic product, but there is an increasing need to be aware of its health and social risks. Music is becoming more accessible and is spreading gradually to other areas of life, including the environment. Music can have physical but also psychological effects on human beings, the subject of the research presented in this study. The author used a questionnaire method (433 respondents) and experiments (26). She found that negative music, which is loud and disturbing, influences the listener, but the listener can also be bothered by music which he or she likes but is not well interpreted. In many situations people complain about music as a stress factor owing to its loudness and negative influence on human psychology. Most respondents attributed unsuitable style (73%), loudness (50%), wrong interpretation (44%) and inadequate using of music to the actual environment (35%). A change of physical condition was felt by 45% of respondents with music education and 36% of respondents with non-music education. The author asked participants to increase their listening to music while studying, reading and falling asleep. The questionnaire collected changes in respondents‘ physical condition which were confirmed in the experiment (46%) or even increased by 10 to 12%.
Sociological research on this issue is now translating into music psychology and music theory. The questions are these. What kind of psychological processes cause music to have negative effects? Which music structures (rhythm, dissonant melody) initiate negative feelings in the listener’s receptors?
Die Ökologie in der Musik im Zusammenhang mit den negativen Auswirkungen der Musik ist augenblicklich ein aktuelles Thema. Obwohl die Auswirkungen der Musik als etwas Positives wahrgenommen werden, da man von der Musik wie von einem ästhetischen Produkt spricht, kam in den letzten Jahrzehnten auch die Notwendigkeit auf sich mit den gesundheitlichen und gesellschaftlichen Risiken der Musik zu befassen. Die Musik wird immer leichter zugänglich und schrittweise verbreitet sie sich in weitere Bereiche des musikalischen Lebens und so auch ins alltägliche Leben. Die Musik kann auf den physischen wie auch auf psychischen Zustand des Menschen einwirken, was das Thema der Forschung dieser Studie ist. Die Autorin benutzte die Methode des Fragebogens (433 Respondenten) und Experiments (26). Sie konnte feststellen, dass sich laute und störende Musik auf den Zuhörer negativ auswirkt, aber auch schlecht interpretierte beliebte Musik kann belästigen. Ein wesentlicher Grund für die Tatsache, dass Menschen sich über Musik als Stressfaktor beschweren, ist nicht nur durch die Lautstärke bedingt, sondern auch durch die negative Auswirkung auf die psychischen Aspekte des Menschen. Der größte Menge der Respondenten fühlte sich belästigt durch unpassenden Stil (73%), Lärm (50%), schlechte Interpretation (44%) und Unstimmigkeit der Musik zur Umgebung in der diese gehört wurde. Änderungen der physischen Kondition konnten 45% der musikalisch ausgebildeten Respondenten zustimmen, bei den musikalisch nicht ausgebildeten Respondenten waren es 36%. Die Autorin belastete die Personen im Experiment mit einem erhöhten Anteil des Musikhörens beim Lernen, Lesen und Einschlafen. Die Werte der Änderungen des physikalischen Zustands aus dem Fragebogen haben sich im Experiment entweder bestätigt (46%) oder sogar einen Anstieg von 10-12%  ergeben. Mit diesen Ergebnissen verschiebt sich die soziologische Forschung zu dieser Problematik ins Gebiet der musikalischen Psychologie und musikalischen Theorie, wo sich die folgenden Fragen stellen: Welchen psychischen Prozess löst die Musik mit den negativen Auswirkungen aus? Welche Musikstrukturen (Rhythmus, dissonante Melodie) lösen negative Gefühle in den Rezeptoren des Zuhörers aus?

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Hudobné vysielanie Slovenského rozhlasu v období 2. svetovej vojny

Research on radio broadcasting between 1939 and 1945 in Slovakia unearths an order of the Propaganda Office that only German composers should be broadcast and the music of Jewish, Russian and Czech composers avoided. The main focus of the music department of Slovak radio was propagation of Slovak national music. Despite the taboo, director and composer Alexander Moyzes was able to ‘smuggle’ into the programme the music of Russian and Czech composers and those of Jewish origin such as Felix Mendelssohn Bartholdy. Approximately 34% of music broadcast was that of Slovak composers and 66% that of international composers. German music broadcasting decreased in 1945, from the original preferences of 61%-67% during 1940-45 broadcasting rate decreased to 6.8% in 1945. On the other hand, Czech and Russian music recorded an increase in broadcasting: the former from the original 10 to 13% (1940-45) to 48% (1945) and the latter from the original 10 to 15% (1940-45) to 24% (1945).
Bei einer grundsätzlicher Untersuchung der Rundfunksendung in der Slowakei im Zeitraum 1939 – 1945 stößt man auf Anordnungen der Propaganda-Behörden, Musik deutscher Komponisten zu senden und Sendungen mit jüdischen, russischen und tschechischen Komponisten zu unterbinden. Die Hauptorientierung der musikalischen Abteilung des Slowakischen Rundfunks war die Propagierung des slowakischen nationalen Schaffens. Trotz dieser Anordnungen ist es dem Direktor der musikalischen Abteilung, dem Komponisten Alexander Moyzes, gelungen, in die Programmstruktur auch die Musik der russischen und tschechischen Komponisten wie auch der Komponisten jüdischer Herkunft, zum Beispiel Felix MendelssohnBartholdy, einzufügen.
Ungefähr 34% der Sendung bildete Musik slowakischer Komponisten, 66% stand für ausländischen Komponisten zur Verfügung. Der Anteil deutscher Musik ging im Jahr 1945drastisch zurück: der Prozentsatz von 61%-67% im Zeitraum 1940 – 1945 fiel im Jahr  1945 auf 6,8%. Dagegen kam es zum Anstieg des Anteils der russischen und tschechischen Musik in den Sendungen. Vom ursprünglichen Anteil  von 10-13% (1940-1945) stieg der Anteil der tschechischen Musik auf 48% im Jahr 1945; der ursprüngliche Anteil von 10-15% der russischen Musik stieg im Zeitraum 1940-1945 auf 24% im Jahr 1945.

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Hudobno–vzdelávacie programy a úloha prezentéra

Current practice needs the implementation of a new musical profession, that of the presenter, in Slovak music. The presenter’s function is to animate and popularize artistic music. The author of this study defines both the term presenter and the presenter’s status in music management. The musician as interpreter and performer is in practice moving to the level of the presenter and performer-entertainer, regardless of genre. Besides the term presenter, the author distinguishes other professions such as host, broadcaster, narrator and animator, which are used in theatre, media and educational activities with children and youth. The presenter not only presents but also creates educational programmes and is an expert in this area. For example, Anna Hrindová introduces great presenters – personalities such as Leonard Bernstein and his contemporary follower Rob Kapilov, Alasdair Malloy, Gregory Smith and Carl Davis. Her research was devoted to Alasdair Malloy’s evaluation and his interpretation of educational concerts. Her research was completed in Kuala Lumpur in 2008.
Die gegenwärtige Praxis erfordert die Einführung der neuen musikalischen Profession des Darstellers (presenter). Die Aufgabe des Darstellers ist es, zu animieren und die künstlerische Musik zu popularisieren. Die Autorin versucht den Begriff Presenter zu definieren und gleichzeitig auch seinen Status im Musikmanagement zu spezifizieren. Der Musiker und Interpret ist in der Praxis auch Darsteller (presenter) und gleichzeitig Schauspieler und Komiker (performer and entertainer), ohne zu diesen Genres Bezug zu nehmen. Die Autorin unterscheidet außer dem Darsteller auch weitere Professionen wie Conférencier, Moderator und Animator, (Presenter, Animateur, Broadcaster, Narrator), die aus der Theaterwelt, den Medien und der Ausbildungstätigkeit für Kinder und Jugend bekannt sind. Ein Darsteller stellt nicht nur das Programm dar, sondern er selbst baut dieses auch auf und ist Experte in diesem Bereich.  Als Beispiele hervorragender Darsteller führt die Autorin Persönlichkeiten an wie Leonard Bernstein, seinen Nachfolger Rob Kapilov, weiter Alasdair Malloy, Gregory Smith und Carl Davis. Weiterhin widmet sie sich der Beobachtung der Ausbildungskonzerte und Auswertung und Interpretation der Ergebnisse des Darstellers Alasdair Malloy. Die Analyse hat sie im Jahre 2008 in Kuala Lumpur ausgeführt.  

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Úvodník 1/2012

Milí čitatelia, predkladáme Vám novú problematiku z interdisciplinárnych vzťahov hudobnej sociológie, manažmentu a hudobnej fyziológie. Ide o práce externých doktorandov, Zuzany Balazsházyová – Ben Lassoued, Anny Hrindovej a absolventov katedry Hudobnej vedy, ktorí sa v minulom roku zúčastnili na súťaži Študentskej vedeckej konferencie Filozofickej fakulty Univerzity Komenského a zaznamenali úspech (Miroslava Jakabová, 2. miesto).  Recepciou hudby v dnešnej postmodernej dobe,…

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