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Publiziert in: Musicologica 1/2012 | Samstag, den 12. Mai 2012, 10:00

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Leitartikel 1/2012

Lieber Leser,

Mit den Arbeiten der beiden externen Doktoranden Zuzana Balazsházyová und Ben Lassoued sowie von Anna Hrindová, einer Absolventen des Lehrstuhls für Musikwissenschaft, die alle drei im vergangenem Jahr im Wettbewerb der Studierenden zur Wissenschaftskonferenz erfolgreich teilgenommen haben (eine weitere Autorin dieser Ausgabe, Miroslava Jakabová, belegte den zweiten Platz), bieten wir Ihnen Darstellungen zu neuen Fragestellungen aus dem Bereich der interdisziplinären Beziehungen in der musikalischen Soziologie, im Management und im Bereich der musikalischen Physiologie an. Balazsházyová und Lassoued befassen sich in ihrem Beitrag New Art mit der Rezeption der Musik in der heutigen postmodernen Zeit und mit dem aktuellen Stand in der Verschmelzung der Genres und Stile. Sie handeln auch über die Stellung der gegenwärtigen Musik und des Jazz und über die Fähigkeit des Zuhörers und der akademischen Gesellschaft, die neuen Impulse zu akzeptieren. Im Beitrag Musik-Ausbildungsprogramme und die Rolle des Darstellers in ihnen präsentiert Anna Hrindová (Dubaj), Impressario mit langjährigen Erfahrungen im Management der Tschechischen und Slowakischen Musik im Ausland in Asien, ihren Vorschlag zur Verbreitung und Popularisierung der artifiziellen Musik. Anna Hrindová beendete ihr Studium auf der FiF UK im Jahr 2010 mit der Arbeit Zugängigkeit der künstlerischen Musik durch Ausbildungsprojekte.

Mit der Studie von Jana Gálová Musiksendungen des Slowakischen Rundfunks in der Zeit des Zweiten Weltkrieges kehren wir zurück zum Thema „Musik und Politik“ aus den früheren Ausgaben des Zeitschrift Musicologica. Das Thema der Forschung in den folgenden zwei Studien ist die musikalische Physiologie. Miroslava Jakabová behandelt in ihrer Arbeit Pathogenität Musik – schädliche Auswirkungen der Musik die Eingriffe der Musik in die Musikumgebung, die Störungen der Konzentration beim Studium, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, wie auch negative Konsequenzen des Musikhörens und des Hörens mit großer Lautstärke. Was im Körper eines Menschen bei Bildung eines Tones passiert, wenn man verschiedene Rock-Vokaltechniken anwendet, wie sie im Laufe der Geschichte benutzt wurden, untersucht in der Arbeit Gesang in der Rockmusik Samuel Tomeček.

Yvetta Kajanová